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Den Odenwald mit dem Mountainbike erkunden

odenwald Der Odenwald, der zum Westen hin durch die Bergstraße von der Rheinebene abgegrenzt wird, ist bei den Mountainbike-Fahrern der Region ein beliebtes Ausflugsziel. Die Besiedelungsdichte ist noch einigermaßen moderat, sodass man auch längere Mountainbike-Touren unternehmen kann, ohne dass man unentwegt durch irgendwelche Ortschaften fahren muss. Sehr bekannt und beliebt unter den Downhill-Mountainbikern ist die sog. "Frankenstein-Rinne", die am Fuß der Burg Frankenstein südlich von Darmstadt beginnt und von dort aus den Hang hinunter führt. Gegenwärtig ist die Frankenstein-Rinne allerdings trotz massenhafter Proteste von verschiedenen Mountainbike-Interessengemeinschaften gesperrt worden.

Unter den Touren- Mountainbike-Fahrern gehört der Melibokus zu den beliebtesten Tourenzielen. Bei seiner Höhe von 517m.ü.NN. gibt es zwar noch viele Berge im Odenwald, die noch höher als der Melibokus sind, allerdings bietet die Aussichtsplattform auf dem Melibokus einen fantastischen Blick auf die die Rheinebene, den auf der anderen Seite der Rheinebene beginnende Pfälzerwald und den Taunus im Nord-Osten. Eine Übersicht über alle Beiträge zum Thema Odenwald befindet sich im Bereich Odenwald .

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Darmstadt

Regenbogen klein Wer direkt von Darmstadt aus eine Fahrradtour unternehmen will, wird vor die Wahl gestellt, ob er lieber mit dem Touren-Fahrrad überwiegend flache und gut ausgebaute Strecken fahren will, oder ob man sich lieber mit dem Mountainbike abseits befestigter Wege bewegen will. Für den einfachen Tourenradler steht ein weit ausgebautes und gut beschildertes Netz von Radwegen rund um Darmstadt zur Verfügung. Besonders für Touren in Richtung Süden gibt es sehr schöne Radwege, die durch die vielen Ortschaften der Bergstraße führen. Eine weitere und landschaftlich besonders attraktive Alternative ist eine Fahrradtour entlang des Rheinufers auf dem Rheindamm. Einziger Nachteil ist ein gewisser Anfahrtsweg, den man bis dorthin bewältigen muss. Hat man dies aber geschafft, sind die weiteren Möglichkeiten zum Planen einer Radtour vielfältig: In Richtung Norden kann man entlang des Rheinufers durch eine ansprechende Landschaft zügig bis nach Mainz fahren. In südlicher Richtung gelangt man durch das Altrhein-Naturschutzgebiet "Kühkopf" bis nach Mannheim.


Will man stattdessen lieber eine Mountainbiketour unternehmen, hat man kaum eine andere Wahl, als sich in Richtung Süd-Osten zu orientieren, da hier die Bergstraße und der Odenwald beginnt. Dafür kann man hier auf ein gut abgedecktes Wanderwege-Netz zurückgreifen, dass zu einem großen Teil vom Odenwaldklub e.V. gepflegt wird. Besonders attraktiv sind die Fernwanderwege, die gut anhand ihrer deutlichen Markierung zu erkennen sind. Sehr hilfreich ist dabei der verwendete Farbcode: Fernwanderwege, die mit roten oder blauen Symbolen gekennzeichnet sind, verlaufen in Nord-südlicher Richtung, gelb und weiß markierte Wanderwege verlaufen in ost-westlicher Richtung. Eine gute Übersicht über die Wanderwege im Odenwald gibt die Beitrag "Wanderwege / Fernwanderwege im Odenwald "

Für Mountainbike-Touren besonders interessante Fernwanderwege sind der Burgenweg und der Vogesenweg.

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Burgenweg

burgenweg-zeichen Der Burgenweg setzt sich aus gut ausgebauten Schotter- und Waldwegen sowie fahrtechnisch anspruchsvolleren Trails zusammen. Im ersten Teil des Burgenwegs ist der Anteil an kleinen Trails höher im Vergleich zum gesamten Burgenweg-Streckenverlauf.

An einigen Stellen muss das Rad getragen werden, da der Burgenweg gelegentlich über Treppen und höhere Stufen verläuft. Kurz vor Heidelberg führt beispielsweise ein längerer Treppenabstieg nach unten, durch den man dann zur alten Brücke gelangt, die über den Neckar führt. Hier ist entweder Fahrrad-tragen bzw. -schieben angesagt... oder nach Belieben auch eine Menge Spaß beim Treppenfahren.

Durch die Beschilderung mit einem blauen "B" ist der Burgenweg gut erkennbar, allerdings schwankt die Ausschilderungshäufigkeit- und Qualität stark. Manchmal findet man das Zeichen an allen nur denkbaren Stellen, dann gibt es wieder Abzweigungen, an denen man den Weg suchen muss. 

Etwas tückisch ist auch, dass der Burgenweg in Ortschaften durch Aufkleber gekennzeichnet ist, bei denen die blaue Farbe oft durch die Sonne ausgeblichen und nicht mehr lesbar ist. In solchen Fällen hält man am Besten nach den verbliebenen weißen Quadraten in Größe des Burgenweg-Zeichens Ausschau.

Insgesamt sollte man aufmerksam fahren: Ein breiter Waldweg ist verlockend und eignet sich prima für eine schnelle Abfahrt. Doch dann übersieht man vielleicht, dass  der Burgenweg plötzlich in Form eines kleinen, unscheinbaren Trails abbiegt - und verpasst womöglich das Beste. Also einfach ans Ostereiersuchen denken und Ausschau halten nach den Burgenweg-Markierungen.

Eine detaillierte Beschreibung des Burgenweges gibt es im Bereich Burgenweg .

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Wanderer vs. Mountainbiker

Ich komme ja aus der Region Odenwald / Bergstraße und bin immer wieder erstaunt über manche extrem fundameltalistischen Wanderer in unserer Gegend, die augenscheinlich einen immensen Aufwand betreiben, um den Mountainbikern/ Radfahrern im wahrsten Sinne des Wortes Stöcke in den Weg zu legen. Diesen Wanderern passt es scheinbar nicht so richtig, dass auch Radfahrer mit ihren Mountainbikes auf den Wanderwegen unterwegs sind und scheuen daher kaum Mühen, die Mountainbiker zu schikanieren. Wie auf dem Bild im Beitrag "Wanderer gegen Mountainbiker " zu sehen, werden dabei Äste und Baumstämme aus der Nähe quer über den Weg gelegt, damit die Fußgänger zwar drübersteigen können, die Radfahrer jedoch zum Absteigen gegängelt werden.

Leider sieht man sowas bei uns recht oft. Da ich das gestern mal wieder beim Radfahren mitbekam, habe ich mit meinem Handy gerade mal ein Foto davon geschossen. Das Bild zeigt einen kleinen Weg kurz oberhalb der Burg Frankenstein , südöstlich von Darmstadt .

Wenn ich sowas sehe, räume ich die Baumstämme meistens wieder weg, sodass die Radfahrer nach mir wenigstens wieder problemlos den Weg befahren können. Allerdings frage ich mich echt, was für ein trauriges und erfüllungsloses Leben man haben muss, um sich solche Ehrgeiz mit dem einzigen Zweck der Radfahrer-Gängelung an den Tag zu legen. Hier gehts zur vollständigen Diskussion: Wanderer vs. Mountainbiker

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